Autoren Beiträge vonJanosch Lenhart

Janosch Lenhart

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Wir sprachen beim Redaktionsbesuch mit Tarek Al-Wazir, Stellvertreter des Ministerpräsidenten Volker Bouffier und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Hessen, über die Kriese bei SMA und den Weiterbau der A49.

Das ausführliche Interview lest Ihr in der Donnerstags-Ausgabe der HNA

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Die deutschen Handballer schweben auf einer Wolke des Erfolgs bei dieser Handball-WM. Kaum jemand hatte dem DHB-Team einen Erfolg in Katar zugetraut.

Jetzt steht das Team im Viertelfinale – und hat von allen Mannschaften bislang den besten Eindruck erweckt. Nach dem klaren 23:16 gegen Ägypten ist Deutschland auch am Mittwoch gegen Gastgeber Katar klarer Favorit – Wir sprachen mit Bernd Kaiser, Pressesprecher der MT Melsungen, über seine Eindrücke aus Katar:

Außerdem sprachen wir mit Henning Fritz, Ex-Nationaltorhüter und Sky-Experte:

Mehr zur Handball-WM in Katar auch bei den Kollegen aus der HNA-Sportredaktion.

(Das Interview führte Janosch Lenhart)

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Kassel. Manche halten die Chemnitzer Band Kraftklub schon für das Sprachrohr einer Generation. In jedem Fall macht ihr Mix aus Indierock und HipHop viel Spaß. Wir sprachen mit Sänger Felix Brummer.

Kraftklub und ihren Mix aus Indierock, HipHop und wütenden Texten muss man einfach gut finden. Nach dem zweiten Nummer-eins-Album wurde die Chemnitzer Band zuletzt sogar von Kabarett-Fans in der ZDF-Satire-Sendung „Die Anstalt“ gefeiert, wo das Quintett den Song „Schüsse in die Luft“ spielte.

Darin geht es um die politische Orientierungslosigkeit der Jugend. Frontmann Felix Brummer singt: „Oder gib die Schuld ein paar anderen armen Schweinen. Hey, wie wäre es denn mit den Leuten im Asylbewerberheim?“ Darüber sprachen wir mit dem 25-Jährigen, der mit seiner Band am 22. Februar in der Kasseler Stadthalle spielt.

Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten Auftritt in Kassel? 

Felix Brummer: Das war 2011. Wir waren eine kleine Band aus Chemnitz und hatten noch kein Album draußen. Damals hörte es sich völlig absurd an, dass 350 Leute 15 Euro für unser Konzert im K 19 ausgeben würden. Das war abgefahren. Da wussten wir, dass was passiert mit der Band. Seither haben wir eine ganz besondere Beziehung zu Kassel.

Hätten Sie vor eineinhalb Jahren gedacht, als Sie „Schüsse in die Luft“ schrieben, dass der Song durch Pegida einmal so aktuell werden würde? 

Brummer: Für mich war der Song auch damals schon wichtig. Ich hätte diese Scheiße jetzt nicht gebraucht, um zu wissen, dass ich einen guten Song geschrieben habe. An keinem anderen Lied habe ich so lang gearbeitet, eineinhalb Jahre. Anfangs klang es immer peinlich zeigefingermäßig.

Auch in Chemnitz gibt es zwar einen Pegida-Ableger. „Chemnitz wehrt sich“ ist noch deutlich radikaler als in Dresden. Ich weigere mich aber, das als ostdeutsches Phänomen zu sehen. Weder in Chemnitz noch in Cottbus oder Rostock gehen die Massen auf die Straße.

Haben Sie eine Erklärung dafür, dass wirklich alle Sie toll finden? Selbst das ältere ZDF-Publikum? 

Brummer: Es gibt schon diejenigen, die sagen: „Meine Musik ist es nicht, aber die Texte sind ganz pfiffig.“ Ich finde es aber schon schön, dass uns eben nicht alle toll finden. Gerade jetzt, wo sich viele politisch weiter rechts positionieren, gibt es gut Gegenwind für uns. Das gefällt uns.

Den Vorwurf des Ausverkaufs haben Sie in dem lustigen Song „Unsere Fans“ gekontert, in dem es heißt: „Unsere Fans haben sich verändert, unsere Fans haben sich verkauft. Unsere Fans sind jetzt Mainstream.“ Wie reagieren die Anhänger von einst auf Ihren Erfolg? 

Brummer: Unterschiedlich. Es gibt tatsächlich Fans, die uns jetzt richtig scheiße finden. Wir waren anscheinend mal eine Hipster-Band. Hipster sind in dem Fall Leute, die Sachen gut finden, weil sie niemand anders gut findet. Und sobald jemand anders das dann hört, heißt es: „Ach nee, das ist mir zu blöd.“ Die eigentlichen Verlierer sind diese Leute selbst. Du findest etwas gut und lässt es dir wegnehmen, weil es im Radio läuft. Das ist ein sehr spaßbefreites Leben.

Auch Kassel hat mit Milky Chance junge Pop-Helden. Ist es heute für Musiker egal, ob man in Berlin oder der Provinz lebt? 

Brummer: Auf jeden Fall. Milky Chance sind das beste Beispiel dafür. Du musst nicht aus Berlin kommen, um fetzige Musik zu machen. Wenn du fetzige Musik machst, dann machst du einfach fetzige Musik. Sie wird sich schon ihren Weg bahnen. Der Erfolg von Milky Chance ist unglaublich. Im Mai 2013 habe ich sie nach Chemnitz in den Club Atomino geholt. Damals fing es gerade an mit ihnen. Ich sagte: „Wenn wir auf Tour gehen, würde ich euch gern als Support mitnehmen.“ Sie antworteten: „Geil, machen wir.“ Und dann werden sie plötzlich Superstars und holen in den USA Gold. Ich dachte: „Meine Fresse, was geht denn hier ab?“

Einer Ihrer Hits heißt „Ich will nicht nach Berlin“. Und Sie ziehen vorerst wirklich nicht in die Hauptstadt? 

Brummer: Nein. Am Anfang hat man in Chemnitz versucht, uns ein bisschen zu vereinnahmen, aber wir haben uns da rausmanövriert. Niemand sieht uns mehr als Stadtmaskottchen. Wir fühlen uns wohl da, aber wir schwenken auch keine Fahnen mit dem Namen unserer Stadt drauf.

(Das Interview führte Matthias Lohr, HNA-Kulturredaktion)

Kraftklub live: 22. Februar, 19.30 Uhr, Stadthalle Kassel. Tickets: 0561/203-204. Kraftklub spielen auch beim Eschweger Open Flair (5. bis 9. August).

Zur Person

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(Foto: dpa)

Felix Brummer (25)

Karriere: Felix Brummer (eigentlich Felix Kummer) wuchs in Chemnitz auf. Seine Eltern waren zu DDR-Zeiten Mitglieder der Avantgarde-Band AG Geige. 2010 gründete der Sänger mit Bruder Till und Freunden Kraftklub. Schon das Debüt „Mit K“ wurde 2012 ein Riesenerfolg.

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Deutschlands erster Radiocoach Patrick Lynen motiviert Euch ab sofort bei radioHNA!

Der Mann ist unschlagbar in der Beratung, wenn es um kraftvolle Gedanken zu Veränderung, Neuanfängen, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Kommunikation, Intuition, psychologischen Prozessen, menschlichen Mustern und zwischenmenschlichem Erleben geht. Alles sehr kompakt und verständlich präsentiert, mit vielen Beispielen und liebevollen Illustrationen.

Patrick begeistert seit 15 Jahren als Coach & Redeprofi. Er sensibilisiert in seinen Vorträgen menschliche Muster und zwischenmenschliches Erleben.

Ab sofort immer montags bis freitags um 9:10 Uhr und um 16:15 Uhr bei radioHNA!

Wenn Ihr die aktuelle Folge vom 28. Januar verpasst habt, dann hört sie Euch hier nochmal an:


Aus dem Archiv:

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Phillip von Senftleben, der selbsternannte “George Clooney für Arme” behauptet, dass er es schafft, von wildfremden Frauen die Telefonnummern zu erflirten…

Ob‘s klappt? Sie hören es täglich um 7:40 Uhr und um 15:45 Uhr bei radioHNA.

Der Flirter vom 21.01.2015

Der Flirter vom 22.01.2015

Der Flirter vom 23.01.2015

Der Flirter vom 26.01.2015

Der Flirter vom 27.01.2015

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Mit einer eindringlichen Rede gegen Fremdenfeindlichkeit bewegt Herbert Grönemeyer Zehntausende beim Bürgerfest in Dresden. Von dem Konzertabend soll ein anderes Bild der Stadt in die Welt gehen als das der Pegida-Hochburg an der Elbe.

Mehr als ein Dutzend Künstler und Bands haben sich bei einem Gratiskonzert in der Pegida-Hochburg Dresden für Toleranz und Weltoffenheit eingesetzt. Sänger Herbert Grönemeyer zeigte am Montagabend vor Zehntausenden Zuschauern auch Verständnis für die Politikverdrossenheit mancher Pegida-Demonstranten. Dies dürfe aber nicht dazu führen, «dass man sich als Zielscheibe und Projektion für diese Ängste, die man auch hat, plötzlich wieder eine Religion aussucht. Das hatten wir schon mal», warnte der 58-Jährige auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche. «Jedes Gestammel von Überfremdung ist kalte verbale Brandstiftung und ignorante Verblendung.»

Während der Großteil der Zuschauer zur Musik von Künstlern wie Gentleman oder Adel Tawil tanzte, gaben sich vereinzelt auch Pegida-Anhänger mit Deutschland- und Sachsenfahnen zu erkennen. Aus einer kleineren Gruppe waren immer wieder «Wir sind das Volk»-Rufe zu hören. Auf Plakaten stand «Der Islam gehört nicht zu Sachsen». Pegida hatte zum Konzertbesuch ermuntert und seine eigene Montagsdemo kurzerhand um einen Tag vorverlegt. Der Veranstalter sprach von mehr als 25 000 Konzertbesuchern. Die Polizei zählte 22 000 Menschen und sprach von einem insgesamt «absolut friedlichen Verlauf».

In anderen Städten sahen sich am Montag Pegida-Anhänger mit größeren Gegenkundgebungen konfrontiert. In Frankfurt (Main) verhinderten etwa 3000 Demonstranten einen Pegida-Schweigemarsch mit rund 70 Teilnehmern. In Bremen versammelten sich 7000 Menschen, um ein Zeichen für eine bunte und tolerante Stadt zu setzen, in Karlsruhe demonstrierten rund 1000 Menschen für Weltoffenheit und Toleranz.

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel verteidigte unterdessen erneut seine Teilnahme an einer Diskussion mit Pegida-Anhängern. «Die Politik, die Parteien und die Abgeordneten werden pauschal als bürgerfern, unfähig und selbstsüchtig bezeichnet. Deshalb wäre es wichtig, wenn sich Politiker diesen Vorwürfen stellen», sagte Gabriel der Zeitung «Bild» (Dienstag). Er sei in Dresden gewesen, «weil ich mal unmittelbar hören wollte, was die normalen Bürger sagen. Auch welche Sorgen und Ängste sie haben.»

Gabriels Besuch hatte in der SPD-Spitze einen offenen Dissens über den Umgang mit Anhängern der Pegida-Bewegung ausgelöst. Gabriel verneinte Meinungsverschiedenheiten mit SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi, die Gespräche mit Sympathisanten des islamkritischen Bündnisses ablehnt. Gefragt, ob er seine Generalsekretärin düpiert habe, sagtete Gabriel: «Nein, gewiss nicht. Wir sind uns einig, dass man mit den Organisatoren von Pegida die oftmals rechtsextrem und ausländerfeindlich sind, nicht reden sollte.» Gabriel hatte am Freitag überraschend an einer Diskussionsveranstaltung mit Pegida-Anhängern in Dresden teilgenommen. (dpa)

Die Musik von Herbert Grönemeyer hört Ihr im “längsten Livekonzert der Welt”

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Laura Clever und Florian Quanz im Interview mit radioHNA-Moderator Janosch Lenhart. “Die jungen Detektive und die Teufelsgestalt” – ein Hörspiel von Machern aus der Region.

 

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Der Teufel kommt aus Eschwege

Nachts sollte man in Eschwege lieber nicht auf die Straße gehen: Man könnte dort den Teufel treffen. Das glauben jedenfalls Robert und Emma, die Helden der neuen Kinder-Hörspielreihe „Die jungen Detektive“. In der ersten Folge lösen die Geschwister in der Werrastadt einen mysteriösen Fall um eine Teufelsgestalt auf dem Nicolaiturm.

Ausgedacht hat sich die Geschichte HNA-Redakteur Florian Quanz, der in Eschwege aufgewachsen und mit Hörspielreihen wie „TKKG“ und „Fünf Freunde“ sowie einem Sagenbuch groß geworden ist. Aus einer alten Sage, zwei sympathischen Helden und viel Lokalkolorit hat er nun ein professionelles Hörspiel gemacht, das für Kinder ab acht schön gruselig ist.

Genau genommen gibt es das Hörspiel nur, weil der 30-Jährige derzeit an einer Kino-Doku über Fußball-Fans („Der 12. Mann“) arbeitet. Sein Kameramann Sven Schreivogel aus Neu-Eichenberg im Werra-Meißner-Kreis ist eigentlich Hörspielproduzent. Quanz dachte sich: „Ich schreib auch mal eine Geschichte.“
Schreivogel nahm die 75 Minuten lange Geschichte mit Schauspielstars wie der aus Eschwege stammenden Erzählerin Rita Russek („Wilsberg“), Horst Janson und Helmut Zierl auf. Der CD hört man an, dass sie mit viel Liebe gemacht wurde. Quanz hat eigens den Titelsong komponiert. Eine US-Illustratorin zeichnete einen Plan der Altstadt.

Der 30-jährige Autor hofft, dass der eine oder andere junge Hörer mit den Eltern nach Eschwege reist, und arbeitet bereits an weiteren Folgen. Die werden nicht in Eschwege spielen, sich aber ebenfalls um Sagen drehen. An ihnen schätzt Quanz, dass sie „anders als Märchen immer einen Ortsbezug haben: Man kann sich besser in sie hineindenken.“

Während der Produktion hat er viel über Hörspiele gelernt. Etwa dass auch Kinderrollen von Erwachsenen gesprochen werden. Die Stimmen von Robert und Emma gehören Jannik Endemann (32) und Theresa Underberg (29). So bleibt den jungen Detektiven das Schicksal von Bibi Blocksberg erspart. Die kleine Hexe hatte ab Folge 10 der Hörspielreihe plötzlich keinen Bruder mehr: Der junge Sprecher von Boris war in den Stimmbruch gekommen.

(Interview: Janosch Lenhart; Text: Mathias Lohr HNA-Kulturredaktion)

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Vor einigen Tagen kam es in Darmstadt zu einem tödlichen Unfall mit einer Straßenbahn. Zwei Jungs überstiegen die Kupplung zwischen Trieb- und Beiwagen und einer der Jungen ist beim Anfahren der Bahn ins straucheln geraten. Er kam unter den Beiwagen. Ein Notarzt konnte den Elfjährigen zwar bergen, dieser erlag aber kurz darauf seinen schweren Verletzungen. Wir sprachen mit Heidi Hamdad, Pressesprecherin der KVG, über diesen Fall und darüber, wie hoch die Gefahr für einen solchen Unfall in Kassel ist.

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Wir sprachen beim Redaktionsbesuch mit Tarek Al-Wazir, Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr in Hessen.