Autoren Beiträge vonJanosch Lenhart

Janosch Lenhart

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Deutschlands erster Radiocoach Patrick Lynen motiviert Euch täglich bei radioHNA!

Der Mann ist unschlagbar in der Beratung, wenn es um kraftvolle Gedanken zu Veränderung, Neuanfängen, Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Kommunikation, Intuition, psychologischen Prozessen, menschlichen Mustern und zwischenmenschlichem Erleben geht.

Patrick begeistert seit 15 Jahren als Coach & Redeprofi. Er sensibilisiert in seinen Vorträgen menschliche Muster und zwischenmenschliches Erleben.

Wenn Ihr die aktuelle Folge vom 27. Mai verpasst habt, dann hört sie Euch hier nochmal an:

Aus dem Archiv:

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Phillip von Senftleben, der selbsternannte “George Clooney für Arme” behauptet, dass er es schafft, von wildfremden Frauen die Telefonnummern zu erflirten…

Ob das klappt? Sie hören es täglich um 7:40 Uhr und um 15:45 Uhr bei radioHNA.

Der Flirter vom 26.05.2015 2. Versuch

Der Flirter vom 26.05.2015 1. Versuch

Der Flirter vom 22.05.2015

Der Flirter vom 21.05.2015 2. Versuch

Der Flirter vom 21.05.2015 1. Versuch

Der Flirter vom 20.05.2015

Der Flirter vom 19.05.2015

Der Flirter vom 18.05.2015

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Abgeschieden von der Öffentlichkeit setzt Michael Schumacher seine langwierige Genesung fort. Der Unfall, der das Leben des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters so grundlegend veränderte, liegt mittlerweile knapp 17 Monate zurück.

Fast anderthalb Jahre in einer neuen Zeitrechnung für den zweifachen Familienvater. Denn vor Schumacher liegt noch immer ein weiter Weg.

«Wir sind froh, weiter sagen zu können, dass er Fortschritte macht, und ich sage das immer in Anbetracht der Schwere seiner Kopfverletzungen», erklärte seine Managerin Sabine Kehm in einem Interview für einen Sponsor des Rekordweltmeisters. Schumacher hatte sich bei seinem Skiunfall am 29. Dezember 2013 trotz Helms ein schweres Schädel-Hirn-Traum zugezogen.

Seine Managerin, die seit dem tragischen Unglück die einzige verlässliche Quelle für Informationen zum Zustand des mittlerweile 46 Jahren alten Ex-Rennfahrers ist, wies in dem Interview erneut auch darauf hin: «Aber natürlich wird es für alle, die beteiligt sind, ein langer Kampf.» Man sei jedoch glücklich, diesen Kampf annehmen zu können. Denn Schumachers Leben war nach dem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen tagelang in höchster Gefahr.

Schumacher, der in seiner einzigartigen Formel-1-Karriere 1999 mit einem Schien- und Wadenbeinbruch die schlimmste Verletzung davongetragen hatte, kämpfte sich aber zurück. Nach Monaten im Koma konnte er im September vergangenen Jahres nach Hause verlegt werden. Zuvor hatte er bereits einige Wochen in einer Reha-Klinik in Lausanne verbracht. Alles immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Wie gesund, wie fit, wie sehr Michael Schumacher wieder der alte Michael Schumacher wird – niemand weiß es wohl. Im November vergangenen Jahres hatte Managerin Kehm klargestellt, dass Prognosen über den Genesungsprozess einfach noch immer nicht möglich seien. «Einen seriösen Ausblick könnte ich nie geben», hatte sie betont. «Das ist einfach nicht möglich in dieser Situation.» Schon damals sagte sie auch, dass Schumacher Fortschritte mache, «die der Schwere seiner Verletzung angemessen sind» und mahnte Geduld an: «Man muss der Sache Zeit geben.»

Um für Schumachers Genesung die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, wurde ein Team von Fachleuten angestellt, die den 91-maligen Grand-Prix-Gewinner im Familien-Domizil am Genfer See betreuen. Dass er einst als erfolgreichster Pilot der Formel 1 stets auch körperlich topfit war und Maßstäbe setzte, half Schumacher bereits in den Wochen nach seinem Unfall im Skigebiet oberhalb von Méribel.

Und von Rückschlägen ließ sich der Kerpener auch noch nie aufhalten. So wie nach seinem schweren Unfall 2009 bei einer Motorrad-Testfahrt im spanischen Cartagena. Fraktur des siebten Halswirbels, der ersten Rippe links, im Bereich der Schädelbasis und in der Halswirbelsäule – so lautete damals die Diagnose. Die Folge: Sein Comeback in der Formel 1, die er Ende 2006 verlassen hatte, musste er im Sommer 2009 absagen. Es wurde nichts mit der zweiten Ära Schumacher bei Ferrari.

Dafür kam er zur Saison 2010 zurück und startete drei Jahre für den deutschen Werksrennstall Mercedes. Nach der Saison 2012 beendete Schumacher seine Karriere in der Formel 1.

Wie sehr der Name Schumacher noch immer bewegt und interessiert, zeigten eindrücklich auch die Auftritte seines Sohnes Mick bei der neuen Formel 4. Zumal der 16-Jährige an seinem ersten Rennwochenende in Oschersleben auch gleich einen Sieg einfuhr.

(Von Jens Marx, dpa)

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Die Stuttgarter mit Timo Werner (r) treffen auf den direkten Konkurrenten SC Paderborn. Foto: Daniel Naupold

Bundesliga-Dino HSV beschwört den Geist von Malente, Hannover hofft auf die inspirierende Atmosphäre eines Klosters, und Paderborn vertraut 51 Schornsteinfegern als Glücksbringer.

Vor dem historischen Abstiegs-Showdown am letzten Bundesliga-Spieltag ziehen die Clubs alle Register, um den Sturz in die Zweitklassigkeit zu vermeiden. Das übrige involvierte Trio mit Hertha BSC, dem SC Freiburg und dem VfB Stuttgart setzt hingegen auf gewohnte Abläufe sowie kleine psychologische Tricks und Sticheleien.

Freiburgs Coach Christian Streich ging verbal auf die Vereinsvertreter der Rivalen los, die Bayern München nach dem 1:2 im Breisgau am vorigen Samstag «Wettbewerbsverzerrung» unterstellt hatten. «In solchen Extremsituationen kommen die Charaktere heraus. Viele können mit dem Druck nicht umgehen», meinte der Trainerfuchs des Tabellen-14. vor dem Duell beim punktgleichen Verfolger Hannover 96. Wohl in der Hoffnung, die eigenen Profis aus dem Fokus zu nehmen, lädt Streich die ganze Aufmerksamkeit auf seine Schultern.

Wilfried Finke baut auf ein ähnliches Psycho-Manöver. Allerdings reiht sich der Präsident des Schlusslichts SC Paderborn, das im zweiten direkten Treffen zweier Abstiegsaspiranten mit einem Sieg gegen Stuttgart bestenfalls den Relegationsplatz 16 erreichen kann, in die Heerschar der Bayern-Kritiker ein. Man habe dem Titelverteidiger die «Völlig-egal-Haltung» in Freiburg nach dem Treffer zum 1:2 anmerken können, meinte Finke.

Sowohl die Gäste aus Schwaben, die sich mit einem Erfolg in Paderborn unabhängig von den anderen Ergebnisse retten können, als auch die Ostwestfalen tragen vor dem Finale ihr Selbstbewusstsein zur Schau. «Die Jungs brennen», versicherte SC-Trainer André Breitenreiter. Und Abwehrspieler Christian Strohdiek ist sicher: «Wir werden den Weg über die Relegation gehen.» Allerdings nützt dem Aufsteiger selbst ein Sieg gegen die von Trainer Huub Stevens zuletzt glänzend eingestellten VfB-Profis nichts, wenn gleichzeitig der Hamburger SV daheim gegen den taumelnden Krisenclub FC Schalke 04 gewinnt. «Wir sind leider auf Schützenhilfe angewiesen», bedauert Breitenreiter.

Um die Profis auf dem Rasen nicht abzulenken, sollen in den Stadien in Hannover, Paderborn und Hamburg keine Zwischenergebnisse von den anderen Schauplätzen eingeblendet oder durchgesagt werden. Die Trainer lassen sich freilich auf dem Laufenden halten. Hertha-Manager Michael Preetz, dessen Team als Tabellen-13. die besten Chancen des Sextetts hat und bei 1899 Hoffenheim antreten muss, ist es egal, ob in der Rhein-Neckar-Arena Zwischenresultate verkündet werden. «Wir müssen uns nur mit uns beschäftigen.»

Im Gegensatz zur Konkurrenz änderte der HSV die Abläufe und suchte in einem Kurztrainingslager den Geist von Malente. In der abgeschiedenen Sportschule bereiteten sich einst die DFB-Auswahlteams auf die Weltmeisterschaften 1974 und 1990 vor. «Das hat was gebracht», verkündete Peter Knäbel im Uwe-Seeler-Fußballpark im Brustton der Überzeugung. «Besondere Tage und Entscheidungen brauchen besonderen Vorlauf», so der Sportdirektor. Trainer Bruno Labbadia führte zahlreiche Einzelgespräche, um den Profis die Angst vor dem Scheitern zu nehmen und Selbstvertrauen einzuimpfen. «Das ist Kopfarbeit. Ich muss Impulse geben, damit die Spieler ihre Fähigkeiten stärken.»

Einen ähnlichen Weg schlug Hannover ein. Im Kloster von Marienfeld nutzte der äußerlich gelassene Trainer Michael Frontzeck die Ruhe und Abgeschiedenheit, um das schlechteste Rückrundenteam optimal auf das ultimative Spiel gegen Freiburg vorzubereiten. Frontzeck verbreitet wegen der Ausgangslage als Tabellen-15. Zuversicht, mahnt aber auch: «Wir wissen, dass wir noch einen schweren Gang zu gehen haben gegen eine gute Mannschaft, die das gleiche Ziel hat.»

Was all die psychologischen Manöver, taktischen Geplänkel und Mentaltricks bewirkt haben – darüber herrscht am Samstag gegen 17.20 Uhr Gewissheit. Dann fließen irgendwo Tränen der Enttäuschung, andernorts bilden sich Jubeltrauben. Eines steht schon fest: Das Herzschlagfinale der 52. Bundesliga-Saison wird Millionen Fußballfans in den Bann ziehen und nichts für schwache Nerven werden.

(Von Ulli Brünger, dpa)

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Französische Supermärkte dürfen unverkaufte Lebensmittel nicht mehr einfach wegwerfen.

Die Nationalversammlung verabschiedete in Paris einstimmig eine Regelung, wonach nicht vermeidbare Lebensmittelabfälle künftig gespendet, kompostiert oder als Tierfutter verwendet werden müssen. Große Märkte sollen dafür mit karitativen Organisationen zusammenarbeiten.

Regierung und Parlament wollen auf diese Weise die Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen. Pro Kopf werden in Frankreich jährlich bis zu 30 Kilogramm Lebensmittel weggeschmissen. Ziel der Regierung ist es, diesen Abfall im Gesamtwert von bis zu 20 Milliarden Euro bis zum Jahr 2025 zu halbieren.

Eine Sprecherin von Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) sagte der «Nordsee-Zeitung», Frankreich sei diesbezüglich kein Vorbild: «In Deutschland geben bereits zahlreiche Supermarktketten unverkaufte und noch genießbare Lebensmittel insbesondere an die Tafeln auf freiwilliger Basis ab.»

Die Sprecherin betonte, bei der Vermeidung von Lebensmittelabfällen setze die Bundesregierung weniger auf Gebote oder Verbote eines bestimmten Produktions- oder Konsumverhaltens. Im Vordergrund stünden unter anderem Aufklärungsaktionen, Beratung sowie die Sensibilisierung der Verbraucher.

Laut einer Studie für das Ernährungsministerium landen in Deutschland jährlich etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon stammen 6,7 Millionen Tonnen von Privathaushalten.

Rechnerisch entspricht dies pro Bundesbürger (Basis: 81,8 Millionen Mitglieder privater Haushalte) 81,6 Kilogramm, wie die Autoren der Universität Stuttgart im Jahr 2012 erläuterten. Der Rest fällt bei Lebensmittelindustrie, Handel und Großkunden wie der Gastronomie an.

(dpa)

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Eine Einheit der syrischen Armee unweit von Palmyra beim Beschuss von IS-Stellungen. Foto: EPA

Nach der Einnahme der Wüstenstadt Palmyra in Syrien und der Provinzhauptstadt Ramadi im Irak rückt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in beiden Ländern weiter vor.

Im Westen des Iraks kämpften die Dschihadisten Regierungstruppen sowie sunnitische Stämme nieder und hissten ihre schwarze Flagge auf Regierungsgebäuden in dem Ort Husaiba, wie ein Stammesführer am Freitag berichtete. In Zentralsyrien stießen die Dschihadisten laut Menschenrechtlern von Palmyra weiter in Richtung der Hauptstadt Damaskus vor.

Wegen der Siegesserie der Sunnitenmiliz forderte der einflussreiche US-Senator John McCain die Entsendung von US-Bodentruppen in den Irak. «Ich würde sagen: 10 000 Mann», sagte er dem TV-Sender CNN. Die Strategie von Präsident Barack Obama, lediglich Kampfjets einzusetzen, sei ein Fehlschlag. Obama lehnt die Entsendung von Bodentruppen strikt ab. Die USA und ihre Verbündeten bombardieren seit Monaten IS-Stellungen im Irak und in Syrien.

Der IS hatte Ramadi rund 110 Kilometer westlich von Bagdad am Sonntag eingenommen und der irakischen Armee damit einen empfindlichen Schlag versetzt. Laut UN sind mindestens 40 000 Menschen vor den Extremisten auf der Flucht. Mit dem Erfolg in Hussaiba rückt der IS nahe an den großen irakischen Militärstützpunkt Habanija heran, wo die Regierung Kämpfer schiitischer Milizen zusammengezogen hat.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, der IS habe am Freitag auch die Stadt Haditha nordwestlich von Ramadi angegriffen. Demnach gab es heftige Kämpfe mit regierungstreuen Kämpfen.

Die historische Wüstenstadt Palmyra und das dortige Unesco-Weltkulturerbe hatten die Dschihadisten am Mittwoch unter Kontrolle gebracht. Am Freitag habe es südwestlich Palmyras Kämpfe zwischen Anhängern des Regimes und IS-Kämpfern gegeben, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Über die Lage in Palmyra selbst wurde am Freitag wenig bekannt. Aktivisten meldeten, die Telefon- und Internetleitungen in die Stadt seien über Stunden unterbrochen gewesen. Laut verschiedenen Berichten befinden sich Zehntausende Flüchtlinge in der Stadt. Es gebe weder Wasser noch Strom. Die IS-Miliz hatte am Donnerstag mindestens 17 Kämpfer und Unterstützer des Regimes exekutiert. Übergriffe auf das Weltkulturerbe hatte es laut Aktivisten zunächst nicht gegeben.

Auch im Norden des Landes musste die Assad-Regierung am Freitag eine Niederlage hinnehmen: In der Stadt Dschisr al-Schogur in der Provinz Idlib verlor das Regime auch seinen letzten Rückzugsort. Islamistische Rebellen hätten ein von Regierungskräften gehaltenes Krankenhaus in der Provinz Idlib eingenommen, meldeten die Menschenrechtsbeobachter. Zu den Aufständischen gehört auch die Al-Nusra-Front, Ableger des Terrornetzwerks Al-Kaida. Sie beherrschen die Provinz Idlib fast vollständig.

(dpa)

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Die Aktivisten auf der grünen Insel sind guter Hoffnung. Umfragen zufolge sind die Iren für die gleichgeschlechtliche Ehe. Foto: Julian Stratenschulte

Das stark katholisch geprägte Irland stimmt heute per Volksentscheid über die Einführung der Homo-Ehe ab. Die Regierung um den konservativen Premierminister Enda Kenny unterstützt den Plan, die katholische Kirche ist strikt dagegen.

Weil eine Verfassungsänderung notwendig ist, muss das Volk abstimmen. Umfragen sagen ein mehrheitliches «Ja» voraus. Ergebnisse werden erst am Samstag erwartet.

Sollte die Mehrheit der rund 3,2 Millionen Wahlberechtigten für die Homo-Ehe stimmen, wäre Irland das erste Land, das diese über einen Akt direkter Demokratie einführt. Irische Medien berichteten über zahlreiche Wähler, die per Auto aus dem benachbarten Großbritannien und sogar per Flugzeug aus dem Ausland in ihre Heimat zurückgekommen sind, um von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Bisher ist in Irland wie auch in Deutschland nur eine eingetragene Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Paare möglich. Kritiker machten geltend, diese Verbindung biete nicht den gleichen verfassungsmäßigen Schutz der Familie wie eine Ehe zwischen Mann und Frau. Bis 1993 war Homosexualität sogar noch verboten.

Im Falle der Einführung bleibt es den Kirchen weiterhin freigestellt, ob sie gleichgeschlechtliche Paare trauen wollen. Schwulen und Lesben bliebe als Alternative eine standesamtliche Zeremonie.

Die Iren stimmten gleichzeitig in einer zweiten Referendumsfrage über das Mindest-Wählbarkeitsalter ihres Präsidenten ab. Es soll von 35 auf 21 Jahre herabgesetzt werden. Dieser Vorschlag hat nicht die erklärte Unterstützung der Regierung. Der amtierende Präsident Michael D. Higgins ist 74 Jahre alt.

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Eine Woche Singapur, inklusive Teilnahme an der Karaoke-Weltmeisterschaft. Dieser Hauptgewinn winkt dem Gewinner der weltweit ersten Karaoke-Europameisterschaften "European Karaoke Championships", kurz "Euroke" in Linz, der Landeshauptstadt von Oberösterreich. Wir haben mit dem Erfinder des Wettbewerbs Herwig Bachmaier gesprochen.